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DIE KERAMIK mit Ingrid

Seit etwa 20 Jahren hat Piaggia eine Keramikwerkstatt. Das Töpfern hat sich von einer Gelegenheitsarbeit im Lauf der Jahre zur Vollzeitbeschäftigung gewandelt. Seit zehn Jahren verdiene ich damit meinen Lebensunterhalt.
Ich verarbeite rotbrennenden Ton aus Montelupo(FI), drehe die Gefäße auf der elektrischen Scheibe und brenne sie zweimal im Gasofen, also bei offener Flamme. Damit habe ich die Möglichkeit, wenn der Glasurbrand seinem Ende entgegengeht, in sauerstoffarmer Atmosphäre (Reduktion) die Farbentwicklung der Glasuren zu beeinflussen.
Meine Gefäße sind Irdenware, also weichgebranntes (1050°) Geschirr, Teller, Tassen, Auflaufformen, Teekannen usw. für Haus und Haushalt.
Ich glasiere nach eigenen Rezepten mit bleifreier Alkalifritte und benutze Metalloxide (Kupfer, Kobalt, Eisen, Zirkon, Rutil u a ) zur Farbgebung. Immer mehr greife ich auf die Möglichkeit zurück, farbige
Tone (Engoben) mit zarten Glasurfarben zu kombinieren, und diesen dann eine transparente Glasur zu unterlegen.
Der Stil meines Geschirrs ist durch den Geschmack und die Tradition meiner nordischen Heimat geprägt, hat sich aber im Lauf der Jahre um zahlreiche Formen erweitert, die ich den Vorschlägen meiner italienischen Kunden verdanke. Als Mitglied eines kleinen Vereins umbrischer Biobauern, -gärtner und Kunsthandwerker - Bioumbriaart - vermarkte ich meine Produkte auf Märkten in Perugia, Rom und Florenz.

 
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